Fritz Beckert
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Lebensdaten
| 1877 | in Leipzig geboren |
| 1894 -1899 | Besuch der Kunstakademien in Leipzig und Dresden, Schüler von Friedrich Preller d.J. und Gotthard Kuehl |
| 1902 | Gründung der Künstlergruppe "Die Elbier" |
| 1908 | Habilitation in Architekturmalerei an der Technischen Hochschule Dresden, Berufung zum ordentlichen Professor, dort tätig bis 1945 |
| 1962 | in Dresden gestorben |
Biografie
Fritz Beckert wird 1877 in Leipzig geboren.
Er beginnt 1894 mit dem Studium der Grafik an der Akademie der bildenden Künste Leipzig und wechselt 1896-1899 zum Studium der Malerei an die Kunstakademie Dresden. Zunächst besucht Beckert die Klasse für Landschaftsmalerei unter Friedrich Preller d. J., dann wird er Meisterschüler von Gotthard Kuehl, einem der bedeutendsten Impressionsten in Dresden.
Im Jahr 1902 ist Beckert Mitbegründer der Künstlergruppe "Die Elbier", die neben der expressionistischen Gruppe "Die Brücke" eine der wichtigsten Dresdner Künstlergruppen jener Zeit darstellt.
Beckert pflegte den Umgang mit vielen Dresdner Künstlern und war mit Robert Sterl, Ferdinand Dorsch, Max Feldbauer und Otto Gussmann eng befreundet.
Hans Erlwein, der nach Dresden berufene Baumeister, bittet Beckert, seine Bauten als Aquarelle darzustellen, um so für Bauherrn anschauliche Prospekte zu schaffen. Für Beckert tritt damit eine künstlerische Wende ein, da er sich mit diesen Arbeiten von der freien Wiedergabe des Motivs entfernt. Mit der exakten Reproduktion von Bauwerken reiht sich Beckert in die Tradition der Vedutenmaler ein.
1908 habilitiert sich Beckert in Architekturmalerei an der Technischen Hochschule Dresden und wird kurz darauf zum ordentlichen Professor der TU Dresden berufen, wo er bis 1945 tätig ist. Auf Anregung des Kunsthistorikers Cornelius Gurlitt findet Beckert ab etwa 1920 seinen Weg zur Wiedergabe der Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts in Sachsen und Süddeutschland. Eine besondere Stärke entwickelt Beckert in der Darstellung von Innenräumen aus der Zeit des Barock und Rokoko.
1962 stirbt Fritz Beckert in Dresden.