Ralf Winkler (A.R: Penck), Brief mit Akt, um 1960, Federzeichnung, Sammlung Agathe Böttcher

A.R. Penck - Sammlung Agathe Böttcher

Ausstellung | 16. Januar - 27. Februar 2010

Der 1939 in Dresden geborene Ralf Winkler gehört neben Baselitz und Gerhard Richter unstrittig zu den bedeutendsten Kunstexporten Sachsens im 20. Jahrhundert. Doch bevor er ab 1970 jenseits der deutsch-deutschen Grenze unter seinem bekannten Pseudonym A. R. Penck die Kunstwelt eroberte und schließlich 1980 nach Westdeutschland auswanderte, blieb er als Autodidakt und Außenseiter in der DDR über lange Zeit verkannt.

Einzig im engeren Freundeskreis blieben ihm Anerkennung und Unterstützung nicht versagt. Aus einem Mal- und Zeichenkurs bei Jürgen Böttcher (Strawalde) an der Volkshochschule in Dresden ergab sich 1953/54 die Freundschaft mit diesem sowie mit den Dresdner Künstlern Peter Makolies, Peter Graf und Peter Hermann. Wichtiger Bezugspunkt war als einzige Frau der Gruppe die Künstlerin Agathe Böttcher, die ihm für etwa zwanzig Jahre zu einem Gesprächspartner in persönlichen wie künstlerischen Fragen wurde. So wuchs über drei Jahrzehnte eine Sammlung von frühen Arbeiten A. R. Pencks, die von der besessenen Suche nach einer originären Bildsprache ebenso geprägt ist wie durch die Freundschaft beider Künstler.

Die Kunsthandlung Koenitz stellt die Sammlung Agathe Böttcher nun in ausgewählten Beispielen der Öffentlichkeit vor. Neben einer Vielzahl von Handzeichnungen werden auch einige Gemälde sowie Druckgrafiken, Holzstöcke und Plastiken gezeigt.

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Vernissage  

15. Januar 2010 | 20:00 Uhr

Einführung - Michael Böhlitz
Musik - Euphoryon mit Matthias Hübner & Malte Vief

Einladungen  

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